Die größten Webdesign-Fehler, die Unternehmen machen

Warum viele Websites trotz Aufwand nicht funktionieren

Die meisten Webdesign-Fehler entstehen nicht aus Nachlässigkeit. Sie entstehen, weil Entscheidungen aus dem Bauch heraus getroffen werden. Trends, persönliche Vorlieben oder interne Diskussionen ersetzen klare Ziele.

Das Ergebnis sind Websites, die gut aussehen, aber keine Wirkung entfalten.

Fehler 1: Die Website soll allen gefallen

Wenn eine Website niemanden ausschließen will, bleibt sie austauschbar. Klare Positionierung wirkt immer ein wenig polarisierend – und genau das macht sie stark.

Websites, die für alle gemacht sind, überzeugen niemanden wirklich.

Fehler 2: Unklare Startseite

Die Startseite ist kein Design-Showroom. Sie ist ein Orientierungspunkt. Wenn Besucher nach wenigen Sekunden nicht verstehen, worum es geht, sind sie weg.

Eine gute Startseite beantwortet sofort: Was wird angeboten, für wen und welches Ergebnis ist möglich.

Fehler 3: Zu viele Optionen gleichzeitig

Zu viele Buttons, Menüpunkte und Handlungsoptionen überfordern Nutzer. Mehr Auswahl führt nicht zu besseren Entscheidungen, sondern zu Unsicherheit.

Reduktion schafft Fokus und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Besucher handeln.

Fehler 4: Austauschbare Texte

Floskeln wie „Qualität“, „Service“ oder „maßgeschneiderte Lösungen“ sagen nichts Konkretes aus. Sie klingen professionell, bauen aber kein Vertrauen auf.

Gute Texte sind spezifisch. Sie sprechen reale Probleme an und zeigen klare Lösungen.

Fehler 5: Design ohne Funktion

Animationen, Effekte und visuelle Spielereien wirken beeindruckend, wenn sie richtig eingesetzt werden. Ohne klare Funktion lenken sie jedoch vom Wesentlichen ab.

Design sollte führen, nicht unterhalten.

Fehler 6: Mobile wird unterschätzt

Viele Websites werden für Desktop entworfen und später angepasst. Auf dem Smartphone wirkt dann alles zu klein, zu eng oder unübersichtlich.

Mobile First ist kein Trend, sondern Voraussetzung für Nutzerfreundlichkeit.

Fehler 7: Vertrauen wird vorausgesetzt

Unternehmen wissen, dass sie gute Arbeit leisten. Besucher wissen das nicht. Ohne Beweise bleibt jede Aussage leer.

Referenzen, Kundenstimmen, Fallstudien und klare Prozesse schaffen Vertrauen.

Fehler 8: Keine klare Nutzerführung

Viele Websites bestehen aus einzelnen Sektionen ohne roten Faden. Besucher wissen nicht, wo sie anfangen oder enden sollen.

Eine klare Struktur führt Nutzer Schritt für Schritt zur Entscheidung.

Fazit: Die meisten Fehler sind strategisch, nicht technisch

Die größten Webdesign-Fehler entstehen selten durch Technik. Sie entstehen durch fehlende Klarheit, unklare Ziele und falsche Prioritäten.

Wer Struktur, Zielgruppe und Nutzerführung ernst nimmt, ist automatisch besser als ein Großteil der Konkurrenz.

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